VR-Produktion

Interaktive 360°-Filme

Der Realismus echter Aufnahmen und Entscheidungen, die den Verlauf der Handlung verändern. Der Zuschauer ist nicht mehr nur Zuschauer.

Szene aus einem interaktiven 360°-Film: Löschen eines brennenden Autos

Der Realismus eines Films, die Freiheit eines Spiels

In der VR-Produktion haben sich zwei Ansätze herausgebildet. Der erste baut virtuelle Welten von Grund auf mit Computergrafik. Der zweite setzt auf maximalen Realismus und basiert auf gefilmten 360°-Aufnahmen. Grafik bietet Freiheit, täuscht das Gehirn aber noch selten so wirkungsvoll wie eine echte Aufnahme.

Ein interaktiver 360°-Film verbindet die Vorteile beider Ansätze. Wir filmen in mindestens 4K (meist 8K) und fügen in der Unity-Engine Interaktionen hinzu – so hat der Nutzer echten Einfluss auf die Handlung.

Beispiele für Interaktionen

Arbeitsschutzschulung: Brand in der Halle

In einer Produktionshalle bricht ein Feuer aus. Die Zeit verlangsamt sich, und der Zuschauer muss schnell das richtige Löschmittel wählen, indem er auf eingeblendete Symbole klickt. Jede Wahl führt zur nächsten Aufgabe, z. B. die richtige Reihenfolge bei der Inbetriebnahme des Hydranten anzugeben. Von den Antworten hängt ab, welchen 360°-Film er als Nächstes sieht.

Werbekampagne: Nike

Das Werbespiel für Nike haben wir unter der Leitung der Agentur 180heartbeats und des Produktionshauses F25 entwickelt. Der Spieler sprang auf einem riesigen Trampolin über Warschau – um höher zu springen, musste er eingeblendete Zeichen mit dem Blick „einfangen“. Die Interaktion erfolgte also allein über den Blick.

Wie es weitergeht

Weiterentwickelt werden 6DoF-Aufnahmen, die in begrenztem Umfang Bewegung in der gefilmten Realität erlauben, sowie haptische Handschuhe, die Reize aus der virtuellen Welt übertragen. Wir verfolgen diese Technologien und setzen sie ein, sobald sie für Kundenprojekte praxistauglich sind.